05.08.2021: Ausbruchsgeschehen im Hohenlohekreis aufgearbeitet

Zahlreiche Corona-Fälle konnten zugeordnet werden

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat das Infektionsgeschehen der vergangenen Wochen aufgearbeitet. Mit großem Einsatz und nach intensiver Fallermittlung ist es gelungen, weitere Infektionsketten nachzuvollziehen und so einen Großteil der Fälle aus dem Monat Juli in Zusammenhang mit einem einzelnen Ausbruchsgeschehen zu bringen.

Insgesamt konnten diesem Ausbruchsgeschehen 54 laborbestätigte Fälle der Delta-Variante und 257 enge Kontaktpersonen zugeordnet werden. Beteiligt waren dabei ein Unternehmen, zwei Bars und ein Club im Raum Öhringen. Ermittelt werden konnte auch, dass es sich bei dem Indexfall dieses Infektionsgeschehens um einen Reiserückkehrer handelt, der Ende Juni aus Russland eingereist ist.

„Es hat sich wieder einmal bestätigt, wie wichtig die Kontaktpersonennachverfolgung ist, da so die weitere Verbreitung des Coronavirus verhindert werden kann“, erklärt Annemarie Flicker-Klein, Amtsleiterin des Gesundheitsamtes. Für eine Entwarnung sei es allerdings zu früh: „Für beendet erklärt wird ein Ausbruchsgeschehen gemäß den Richtlinien des Robert Koch-Institutes erst nach Ablauf von 28 Tagen. Für uns im Hohenlohekreis bedeutet das, dass wir dieses Geschehen weiterhin genau beobachten müssen. Dies hat auch wieder gezeigt, dass wir trotz der aktuell sinkenden Inzidenzen enorm vorsichtig sein müssen“, so Flicker-Klein.