07.12.2021: Booster frühestens fünf Monate nach mRNA-Zweitimpfung

Impflinge über 30 erhalten in der Regel den Impfstoff von Moderna

Boosterimpfungen nach einer Immunisierung mit einem mRNA-Impfstoff werden an den beiden festen Impfstationen im Hohenlohekreis in der Nobelgusch in Pfedelbach sowie im ehemaligen Krankenhaus Künzelsau frühestens fünf Monate nach der zweiten Impfung verabreicht. Darauf weist die Impfbeauftragte der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg für den Hohenlohekreis, Dr. Susanne Bublitz, hin. Sie betreibt die Impfstationen mit Unterstützung der Kreisärzteschaft und des Landratsamtes Hohenlohekreis.

Bei einer vorherigen Immunisierung mit Vektorimpfstoffen gelten andere Zeiträume: Nach der Grundimmunisierung mit AstraZeneca wird frühestens nach vier Monaten, bei Johnson&Johnson frühestens nach vier Wochen „geboostert“.

Die Auswahl des Booster-Impfstoffs richtet sich vor allem nach dem Alter des Impflings: Wer über 30 Jahre alt ist, erhält derzeit in der Regel den Impfstoff von Moderna, für Impflinge unter 30 Jahren sowie Schwangere ist der Impfstoff von BioNTech empfohlen. „Die Impfstoffe von Moderna und BioNTech sind bezüglich Wirksamkeit und Verträglichkeit gleichzusetzen, daher sind eventuelle Vorbehalte gegen den Impfstoff von Moderna unbegründet“, erläutert Dr. Bublitz. „Erste Studien deuten darauf hin, dass es nach einer Impfung mit Moderna zu weniger Impfdurchbrüchen kommt.“