10.05.2021: Robert Koch-Institut erneut in Kupferzell

Weitere Folgeuntersuchung zur Studie „Corona-Monitoring lokal“ im Juni

Im Juni wird erneut ein Studienteam des Robert Koch-Instituts (RKI) in Kupferzell zu Gast sein. In der geplanten Folgeuntersuchung zur Studie „Corona-Monitoring lokal“ geht es um die Beschreibung möglicher Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion sowie die zeitabhängige Nachweisbarkeit von Antikörpern.

Bürgerinnen und Bürger, die bereits an den vorhergehenden Untersuchungen von „Corona-Monitoring lokal“ teilgenommen haben, erhalten dazu in den nächsten Tagen eine Einladung per Post. Die Teilnahme ist freiwillig. Das Studienprogramm sieht eine Befragung vor, ausgewählte Teilnehmende werden zusätzlich zu einer Blutprobe eingeladen. Neben Tests auf Antikörper plant das RKI-Team Untersuchungen zu einem weiteren Mechanismus der Immunabwehr, der sogenannten zellulären Immunität gegen SARS-CoV-2.

Die Frage, welche gesundheitlichen Folgen eine Infektion hat und wie sich die Konzentration von Antikörpern sowie die Immunabwehr gegen das Corona-Virus über die Zeit entwickeln, ist für die Wissenschaft von großer Bedeutung.

Das RKI nutzt für die Untersuchungen, die vom 14. bis 28. Juni an der Kupferzeller Carl-Julius-Weber-Halle geplant sind, die beiden Medi-Busse, die bereits im vergangenen Jahr im Einsatz waren.

„Wir freuen uns, das RKI erneut im Hohenlohekreis begrüßen zu dürfen und unterstützen natürlich sehr gerne“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth. „Wir hoffen, dass durch die Untersuchungen neue Erkenntnisse über das Virus gewonnen werden können.“

„Ich freue mich, wenn Kupferzell seinen Teil im Kampf gegen die Corona-Pandemie beitragen kann“, ergänzt der Kupferzeller Bürgermeister Christoph Spieles. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich wie bei den Untersuchungen im vergangenen Jahr viele der ausgewählten Kupferzellerinnen und Kupferzeller beteiligen werden.“

Hinweis: Zu dieser Folgeuntersuchung des RKI sind keine offiziellen Pressetermine vorgesehen.