28.06.2021: RKI beendet Folgeuntersuchung in Kupferzell

Hohe Teilnahmequote von beinahe 90 Prozent

Am vergangenen Samstag, 26. Juni 2021, hat das Robert Koch-Institut (RKI) seine Folgeuntersuchung zur Studie „Corona-Monitoring lokal“ in Kupferzell beendet. Ziel der Studie ist, mehr über die Konzentration von Antikörpern nach überstandener SARS-CoV-2-Infektion und nach Impfung herauszufinden. Außerdem wird ein weiterer Mechanismus der Immunabwehr, die sogenannte zelluläre Immunität gegen SARS-CoV-2, untersucht. In einigen Wochen wird noch eine Befragung stattfinden, in der es unter anderem um die gesundheitlichen Folgen einer Infektion geht.

975 Einwohnerinnen und Einwohner von Kupferzell, die schon im vergangenen Jahr bei der Studie dabei waren, hatte das RKI erneut eingeladen. Davon haben sich in den vergangenen zwei Wochen 840 Menschen im Untersuchungszentrum eine Blutprobe abnehmen lassen. „Wir freuen uns sehr über die hohe Teilnahmequote von fast 90 Prozent – herzlichen Dank dafür an alle Teilnehmenden“, sagt Studienleiter PD Dr. Martin Schlaud vom RKI.

„Wir freuen uns, wenn wir das Robert Koch-Institut bei seinen Studien unterstützen können und sind sehr gerne Gastgeber“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth. „Wir haben als Hohenlohekreis gesehen, wie schnell das Infektionsgeschehen um sich greifen kann. Deshalb müssen wir noch mehr über Corona wissen. Die Studien des RKI sind immens wichtig, um das Virus und seine Auswirkungen besser zu verstehen.“

 „Ich bin stolz und dankbar, dass wieder so viele Kupferzellerinnen und Kupferzeller bereit waren, das RKI freiwillig bei der Studie zu unterstützen und damit uns allen zu helfen“, freut sich auch Bürgermeister Christoph Spieles.

Das RKI-Team wird die Untersuchungen nach einer kurzen Pause in Bad Feilnbach im bayrischen Landkreis Rosenheim fortsetzen. Vor Kupferzell hatte die Folgeuntersuchung bereits in Berlin Station gemacht. Ergebnisse aus allen drei Studienorten sollen voraussichtlich Ende 2021 veröffentlicht werden.

 

Das RKI hatte seine Medibusse nach Kupferzell mitgebracht. In diesen „rollenden Laboren“ wurden den Teilnehmenden die Blutproben entnommen:
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